Letzten Samstag, den 25. Mai fand der Workshop „Migration, Frau und Familie“ statt. Die Veranstaltung war den spanischsprachigen Familien und Migranten in Hamburg und Umgebung gewidmet. Organisiert wurde das Treffen durch den Verein „CONFEDERACIÓN“ mit Hilfe von Multiplikatorinnen im Rahmen des Programms „Acción en Familia 2020“, welches durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

An diesem Workshop im „Zentrum GenderWissen“ mitten in Hamburg nahmen 46 spanischsprachige Personen teil, die nicht nur aus Hamburg, sondern auch aus anderen Regionen wie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kamen. Alle Teilnehmende beteiligten sich sehr aktiv und zeigten sich dankbar dafür, Informationen zu den Themen „Migration, Frau und Familie“ auf ihrer Muttersprache zu bekommen.

Der Workshop wurde von einem Team von Multiplikatorinnen aus Hamburg und der Leitung des Projektes „Acción en Familia 2020“ mit Unterstützung des Vereins CONFEDERACIÓN organisiert. Das Ziel war die Orientierung und Beratung von spanischsprachigen Familien und Migranten in Hamburg und Umgebung, die Informationen zur Bewältigung Ihres Alltags benötigen.

Die Veranstaltung begann morgens mit einer Begrüßungsrede an die Gäste und mit einer Vorstellung des Projektes „Acción en Familia 2020“. Nachfolgend fanden dann weitere Vorträge zu folgenden Themen statt:

„Mit meiner Familie und in Hamburg ist es ja möglich! Ratgeber für ein erfolgreiches Leben und Arbeiten in Hamburg“ gehalten von Julia Rauner, die für die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung in Hamburg arbeitet. Dabei wurden Integrationsangebote für die in Hamburg lebenden Familien erklärt, Informationen zum deutschen Schulsystem und zu den verschiedenen Möglichkeiten, Deutsch zu lernen sowie einen Job zu finden, gegeben.

„Neue Veränderungen in der deutschen Familienpolitik und Mutterschutzgesetz“ gehalten von Enriqueta Nazario, Projektleiterin von „Acción en Familia 2020“ und Rocío Morales, einer Multiplikatorin des Hamburger Unterstützungsteams. In diesem Beitrag wurde über die Frauenrechte im Mutterschutz, die Rückkehr in den Job sowie andere soziale Leistungen für Mütter informiert.

„Emotionen während des Migrationsprozesses“, gehalten von Gabriela Cruz, die über mögliche Gefühle und Gedanken während des Migrationsprozesses und den Umgang mit diesen aus einer psychologischen Perspektive sprach.

„Ressourcen für die Verstärkung der Resilienz in Familien mit Migrationshintergrund“, gehalten von María Teresa González, mit verschiedenen Übungen und einer aktiven Reflexion über den Migrationsprozess und seiner Wirkung in der persönlichen und familiären Gesundheit.

 

Der Workshop bat den Teilnehmenden wichtige und aktuelle Informationen für ihren Alltag. Ermöglicht wurde dieser durch die Arbeit unserer lokalen Multiplikatorinnen, für deren Zeit und Engagement wir sehr dankbar sind. Wir möchten uns ebenfalls bei den Rednerinnen und den spanischsprachigen Familien,  Migrantinnen und Migranten aus Hamburg und anderen Regionen wie Kiel und Schwerin bedanken, die mit viel Freude und teilweise aus großer Entfernung zu unserer Veranstaltung kamen.